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warum sieht projizierter Film irgendwie besser aus als Video?

Grundsätzlich hat Film-Material (S8, N8, 16mm etc) einen höheren Kontrastumfang wie Video. Obwohl die Auflösung von Schmalfilm etwa gleich hoch ist wie PAL Video (ca. 450 Linien) wird die Videokopie subjektiv etwas weniger dicht wirken wie das Filmoriginal. Es ist demnach kein Kriterium der Auflösung an Bildpunkten, sondern eine Frage des Kontrastumfangs, also der Darstellung von Helligkeitsabstufungen.

So kann Film-Material möglicherweise das Gesicht einer Person im Gegenlicht noch zeichnen, während Video die Person als dunkle Facette im Gegenlicht darstellt. Besonders da wo Aufnahmen im Grenzbereich von Hell und Dunkel entstanden sind kann die Videoabbildung nur eine möglichst nahe Kopie des Filmes darstellen. (vorausgesetzt das Filmoriginal ist korrekt belichtet).

WICHTIG:Heutige LCD Monitore, Computermonitore und LCD-Fernsehgeräte stellen weniger Farben das, als Fllmmaterial. Auch ist der Gradationsumfang deutlich geringer, was sich in weniger Grauwert- Abstufungen äussert. Hinzukommt, dass schlechtere LCD Monitore die Farb- und Gradationsdarstellung wesentlich geringer darstellen, als bessere, was das Videobild zuweilen posterisiert aussehen lässt.

Zuletzt aktualisiert am 2010-03-05 von DVDKopien.

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